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CO2 Ampel hilft, dass Unis ein Ort des Austauschs bleiben können

Universitäten möchten ihren Studierenden ein möglichst angenehmes und effizientes Lernen ermöglichen. Sie möchten ihnen Räume zur Verfügung stellen, in denen ihnen Wissen vermittelt wird und in denen der Austausch mit Gleichgesinnten oder mit Experten ihres Fachs möglich ist. Was nicht passieren darf, ist, dass die Lernräume in den Universitäten während der Pandemie zu Corona-Hotspots werden. Daher haben die meisten Unis auf Hybrid-Semester umgestellt und den Präsenzunterricht eingeschränkt. Für die Präsenzveranstaltungen, die dennoch stattfinden, und für den Betrieb in den Unibibliotheken gilt dabei ein strenger Infektionsschutz, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. Sollte sich dennoch ein Studierender mit dem Corona-Virus infizieren, ist er laut der Infektionsschutzgesetzbelehrung für Universitäten dazu verpflichtet, Kontakt zu Kommilitonen und anderen Personen zu meiden.

Infektionsschutz wird an Unis groß geschrieben

Um sich vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen, müssen an Universitäten Maßnahmen wie das Abstandhalten und das Tragen einer Mund-Nasen-Maske eingehalten werden. Überdies spielt auch das richtige Lüften in den einzelnen Lehrräumen eine zentrale Rolle – und zwar im Kampf gegen Aerosole. Da die Aerosole sich vergleichsweise lange in der Luft halten, ist es von enormer Bedeutung, so viel Außenluft wie möglich in genutzte Räume zu bringen. Es empfiehlt sich, aufgrund der aktuellen Situation, in allen genutzten Büros und Besprechungsräumen dauernd oder in einem erhöhten Rhythmus etwa drei bis zehn Minuten, und zwar alle 20 Minuten, zu öffnen. Mit diesem Stoßlüften sollen die Aerosole vertrieben und dem Infektionsschutz in Universitäten nachgekommen werden. Der Nachteil: Ständiges Lüften, besonders bei kalten Außentemperaturen, führt dazu, dass sowohl die Studierenden als auch die Lehrkräfte und Verwaltungsangestellten im Uni-Komplex frieren. Vorbei ist die Wohlatmosphäre beim Lernen und Austauschen.

Der Verzicht auf das Stoßlüften ist derzeit keine Option und stellt einen wichtigen Teil der Hygienemaßnahmen dar. Aber muss es eine solch strenge Taktung sein, die zu eisiger Kälte in den Räumen führt? Schließlich werden frierende Studierende zum einen schneller krank, zum anderen ist es bei einer solchen Kälte schwierig, Lernstoff vernünftig aufzunehmen. Eine wichtige Frage in dem Zusammenhang ist zudem: Woher weiß ich eigentlich, ob die Dauer und der zeitliche Abstand des Lüftens überhaupt ausreichen, um die Aerosole wirksam zu bekämpfen?

So geht effizientes Lüften

Diesen Nachweis bringt nun „Conny, die CO2 Ampel, die atmet“, und zwar indem sie die Kohlendioxid-Konzentration im Hörsaal misst. Die Menge an Kohlendioxid gibt wissenschaftlich erwiesen Aufschluss über die Menge an Aerosolen in einem Raum. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Demnach erkennen Professor und Studierende auf einen Blick, ob sich zu viel CO2 beziehungsweise zu viele Aerosole im Raum befinden. Dann leuchtet Conny rot. Nun heißt es: dringend stoßlüften oder den Raum verlassen. Sie gibt mit grünem Licht Entwarnung und kündigt mit gelber Farbe eine drohende Gefahr an.

Dieses simple Farbschema gibt den Anwesenden in den Räumen von Universitäten mit einem Blick Auskunft darüber, ob sie in Sicherheit sind oder handeln müssen. Sie stellt demnach einen wesentlichen Faktor innerhalb des Infektionsschutzes in Universitäten dar. Conny hilft also in Kombination mit dem effizienten Lüften und den anderen Hygienemaßnahmen, dass Universitäten auch weiterhin ein Ort des Austauschs sein können.

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